Montag, 14. April 2008

das Muschelessen

Anfangs fand ich das Buch langweilig weil die Erzählerin Dinge zum Teil drei mal erzählt. Mit der Zeit fand ich es nur noch zum Lachen weil sie so komische Sachen schrieb wie, ihr wurde unheimlich wegen dem Klappern der Muscheln. Doch etwa ab seite 25 fand ich es nur noch traurig, das der Vater seine Familie so fertig macht. Er hat das Gefühl, er macht ihnen einen Gefallen, indem er sie die ganze Zeit kritisiert, dabei machen sie sich daraus nur einen riesen Stress. Vorallem die Mutter. Sie versucht ihm alles recht zu machen und er weiss nichts besseres, als ihr zu sagen, die Familie hätte sein Leben zerstört. Dadurch wertet er sie völlig ab. Am gemeinsten finde ich, das er sagt, sein Sohn sei so faul und er könne überhaupt nicht stolz auf ihn sein, aber er selbst ist nicht einmal fähig seinen Hintern zu heben um sich selber Zigaretten zu holen, die ER vergessen hat! Aber irgendwie ist eine Familie auch viel zu naiv. Sie denken alle schlecht von ihm aber niemand traut sich etwas zu sagen, weil sonst jemand anderes ihn verpetzen könnte und keiner will, das der Vater schlecht gelaunt ist, und er ist meistens schlecht gelaunt, wenn jemand der Familie nicht so handelt wie er (der selber keine Familie hatte) denkt, müsste es sein.

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